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Wort zum Monat

„Nun aber seid stark und mutig und gebt nicht auf, denn euer Tun soll belohnt werden! " 2.Chronik 15,7 (Neues Leben)


Liebe Gemeinde, liebe Freunde,
nun haben wir, was das Jahr betrifft, die Halbzeit erreicht! Der Kindergarten und das Schuljahr liegen hinter euch (nicht nur für die Kinder!). Die Leistung, die der Einzelne erbracht hat, wurde entsprechend gewürdigt, bevor es in die wohlverdiente Pause geht. Auch manche Betriebe legen eine Sommerpause ein.
Doch nicht nur in den Schulen und auf den Arbeitsplätzen wurde vieles geleistet. Die meisten von euch haben viele, unzählige Stunden in eine überaus wichtige Baustelle - die „Gemeinde“ heißt - investiert. Diese Investition wird jedoch nicht mit Noten oder Geldzuwendungen honoriert. Deshalb braucht es jemanden, der uns mit Fug und Recht sagen kann: DAS hat sich gelohnt.
Zurzeit des Königs Asa von Judäa hat Gott einen Propheten namens Asarja extra beauftragt, genau die oben zitierten würdigenden und ermutigenden Worte an alle diejenigen auszurichten, die sich für den geistlichen Aufbruch in der ganzen Nation stark gemacht haben.
Beflügelt durch diese guten Worte gingen viele beherzt ans Werk. Mit dem Buch des Gesetzes in der Hand zogen sie durch das ganze Land, um das Volk darin zu lehren. Und der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Von der nächsten Generation heißt es in 2. Chronik 17,10: „Da kam der Schrecken des Herrn über die umliegenden Königreiche, sodass keines von ihnen es wagte, Joschafat den Krieg zu erklären.“ (Neues Leben) Der Friede mit den Nachbarn war dieser Lohn!
Meistens sind wir zu schnell dabei, die Sache mit dem „Lohn“ in die Zeit - wenn wir erst im Himmel sind - zu transportieren. Doch mancher Lohn kommt schon jetzt. Vieles, was wir an Gutem in der Gemeinde erleben dürfen, ist ein Lohn für das, was wir von Anfang an konkret in diese Gemeinde und darüber hinaus investiert haben. Lasst uns die Worte des Propheten ernst nehmen. Es wird für alles, was du heute in das Reich Gottes investierst, auch schon hier auf Erden einen reichen Lohn geben. Vielleicht nicht immer in vollem Umfang in der jetzigen Generation erkennbar, doch spätestens in der unserer Kinder.
Ich wünsche Euch eine gute und erholsame Halbzeitpause, um dann mit frischem Mut dort fortzusetzen, wo wir aufgehört haben!

In herzlicher Verbundenheit
euer Heinrich Zelmer